🩸1. Blutbild, Nährstoffe & kleine Überraschungen

3 Monate nach der Diagnose wurde bei mir ein großes Blutbild gemacht – einfach, um zu prüfen, ob mein Körper durch die bisher unerkannte Zöliakie bereits Mängel entwickelt hat.

✅ Die gute Nachricht: Alle Werte waren im grünen Bereich.

Mir wurde dennoch geraten, künftig besonders auf zwei Dinge zu achten:

Genug Eiweiß zu essen – wichtig für Heilung, Muskeln und Immunsystem. Ausreichend Kalzium aufzunehmen – vor allem für die Knochen.

💡 Dafür gibt es einen praktischen Kalzium-Rechner, mit dem du ganz einfach überprüfen kannst, ob du über deine Ernährung genug davon bekommst. Ich verlinke dir den Rechner unten – super hilfreich!

Calciumrechner

⚠️ Ein kleiner Ausreißer: Kupfer

Bei mir wurde ein leicht erhöhter Kupferwert festgestellt.

Ursache? Wahrscheinlich ein Nahrungsergänzungsmittel mit zu hoher Kupferdosis.

🧴 Tipp: Achte bei fertigen Präparaten unbedingt auf die Dosierung – und darauf, dass sie glutenfrei sind!

Gerade Kombi-Präparate können überraschend hohe Mengen enthalten, ohne dass man es merkt.

🌿 Kleine Empfehlungen für den Alltag

Da ich letzten Winter öfter krank war, hat mir meine Ärztin außerdem empfohlen, Selen und Omega-3-Fettsäuren einzunehmen – aber nur als unterstützende Maßnahme, nicht zwingend. Auch hier gilt: Bitte nur glutenfreie Produkte wählen und vorher Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin halten.

💛 Fazit:

Zöliakie bedeutet nicht automatisch, dass dein Körper „Mängel hat“. Aber es lohnt sich, regelmäßig einen Blick auf deine Nährstoffe zu werfen – besonders in der ersten Zeit nach der Diagnose.